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Warum massiv bauen mit Ziegel

Wenn man die aktuelle Diskussion über die Klimaerwärmung, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung hört, könnte man voreilig zum Schluss kommen, ein so „altes“ Produkt wie der Ziegel sei diesen Herausforderungen nicht gewachsen.

Das Gegenteil ist aber der Fall. Der Ziegel ist zwar schon Jahrtausende alt, aber bewährt. Er wurde über die ganze Zeit kontinuierlich weiter entwickelt. Seine guten Eigenschaften hat er behalten, seine Fähigkeiten wurden verbessert. Auch die Optik ist schöner und vielfältiger geworden. Neue Dachziegel, Backsteine und Pflasterklinker werten das Haus und seine Umgebung deutlich auf. Die Werthaltigkeit der Bauwerke ist damit auf Jahrhunderte gesichert. Beispiele zeigen, dass alte Speicher zu Lofts, Fabrikhallen zu Büros und Villen zu Arztpraxen umgebaut werden und so mit wenig Aufwand die Nutzungsdauer wieder um ein Jahrhundert verlängert wird.

Dass diese Werthaltigkeit kein kleiner Vorteil ist, zeigt die aktuelle Immobilienkrise in den USA. Von den Eigentümern verlassene Wohnhäuser, die in Leichtbauweise erstellt wurden, sind schon nach Monaten ohne Pflege oft nur noch Schrott. Hier sind die Immobilien zu einem Wegwerfartikel verkommen, die letztlich die derzeitige weltweite Finanzkrise mit ausgelöst haben. Der volkswirtschaftliche Schaden einer solchen Bauweise, die sich an kurzfristigen Vorteilen orientiert, ist enorm.

Was hat der Bauherr davon?

Sowohl der öffentliche Bauherr als auch der private Investor bekommen mit einem massiven Ziegelgebäude eine bewährte und kostengünstig zu bewirtschaftende Immobilie. Verwaltungsgebäude und Büros mit einer massiven Speichermasse aus Ziegel bieten einen guten sommerlichen Wärmeschutz, was bei der fortschreitenden Klimaerwärmung viel Geld für die teure Klimatisierung erspart. Immobilien aus Stahl und Glas, bis vor kurzem noch im Trend, sind extrem teuer im Unterhalt und auch weit weniger behaglich für die Menschen, die in solchen Gebäuden arbeiten. Auf die bei dieser Bauweise entstehenden Zusatzkosten durch Verschattungsanlagen wollen wir hier gar nicht weiter eingehen.

Aber auch der Erbauer eines Eigenheims profitiert von der bewährten Ziegelbauweise. Er geht damit aus bautechnischer Sicht kein Risiko ein, die Finanzierung und Tilgung dieser Investition ist für die meisten Bauherrn schon schwierig genug! Mit einem Ziegelhaus hat er die Sicherheit, dass er sein Eigenheim ein Leben lang ohne größere Investitionen nutzen kann. Nicht zuletzt diese damit verbundene „Eigenheimrente“ im Alter entlastet auch die Sozialsysteme, da diese Bewohner nur äußerst selten dem Staat zur Last fallen.

Die mit Technik vollgepfropften „Wohnmaschinen“, mit angeblich modernen Baustoffen und -systemen sind nach unserer Ansicht gefährliche Alternativen. Im Gegensatz zum Ziegel gibt es keine langfristigen Erfahrungen etwa mit Wärmedämmverbundsystemen. Sowohl die Auswirkungen auf die Wohngesundheit als auch die Frage der Lebensdauer solcher Systeme sind noch längst nicht geklärt. Ganz zu schweigen von den Problemen, die der Einsatz von Zwangsentlüftungen, Solarkollektoren oder Wärmepumpen verursachen können. Hier werden die Bauherren derzeit von gut meinenden Experten in Investitionen getrieben, die sich in den seltensten Fällen rechnen und nach relativ kurzer Zeit Folgekosten auslösen. Immer mehr hat man den Eindruck, der Bewohner müsse sich dem Haus anpassen und nicht umgekehrt. Man wohnt nicht mehr, sondern lebt in einer Immobilie, deren einziger Zweck es sein soll, Energie zu sparen oder sogar noch zu produzieren. Wer weiß, ob solche Gebäude in 20 oder 50 Jahren noch verkauft werden können und zu welchem Wert? Der Staat und die Experten, die jetzt zu solchen Experimenten raten, werden dem Bauherren bei wirtschaftlichen Verlusten sicher nicht zur Seite stehen.

Zum einen werden wir uns zukünftig, dem Klimawandel geschuldet, viel intensiver mit dem sommerlichen Wärmeschutz auseinander setzen müssen. Gerade hier kann der Ziegel seine Vorteile entscheidend zur Geltung bringen. Auf der anderen Seite sollte zukünftiges Bauen auch wirtschaftlich sinnvoll und effizient sein, welches zumindest bei den stark diskutierten Passivhäusern mehr als in Frage zu stellen ist. Selbst ein mit dem Energieeffizienzhaus (KfW-Förderung) vergleichbarer Standard ist mit guter Planung und etwas dickeren Wandquerschnitten oder der zweischaligen Bauweise sicher erreichbar. Und dies nachhaltig und ohne weitere Kosten ein Leben lang.

Überhaupt zum Modebegriff Nachhaltigkeit! Im Gegensatz zu alternativen Baustoffen und -systemen hat der Ziegel seine Nachhaltigkeit über Jahrhunderte bewiesen. Rohstoffe gibt es fast unbegrenzt und ortsnah, der Vertrieb der Produkte erfolgt in der Regel regional, die Belastung der Umwelt durch Transporte hält sich also in engen Grenzen. Der relativ hohe Energieeinsatz bei der Produktion wird durch die extrem lange Lebensdauer mehr als wieder gut gemacht.

Fazit:

Die Ziegelbauweise bietet für alle nur Vorteile. Für den Bauherren - ob öffentliche Hand, privater Investor oder Häuslebauer - ist es die bewährte, behagliche und werthaltige Immobilie. Die öffentliche Hand kann auf einen Immobilienbestand vertrauen, der nachhaltig erstellt und über Generationen problemlos genutzt werden kann.

Informationen:

Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V.
Schaumburg-Lippe-Straße 4
531113 Bonn
Tel.: 02 28 - 91 49 30
Fax: 02 28 - 9 14 93 28
E-Mail: info@ziegel.de
Internet: www.ziegel.de

Presse:

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